Barrierefreies Papenburg und Umland

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Sie haben den folgenden Satz bestimmt in irgendeiner Form schon häufiger gehört, vielleicht sogar schon selbst verwendet: „Komm Oma, es ist so schönes Wetter, lass uns eine Runde durch die mit wunderschönen Blumen geschmückte Innenstadt spazieren.“

Tja, wenn das so einfach wäre.

Überall Absätze, hohe Bordsteinkanten, Stühle und Werbeaufsteller auf den Gehwegen, Kopfsteinpflaster und Gullideckel, in denen die Räder von Rollstühlen und Rollatoren hängen bleiben. Wie soll man da den Spaziergang genießen?

 

Barrierefreies Papenburg und Umland

Sie haben den folgenden Satz bestimmt in irgendeiner Form schon häufiger gehört, vielleicht sogar schon selbst verwendet: „Komm Oma, es ist so schönes Wetter, lass uns eine Runde durch die mit wunderschönen Blumen geschmückte Innenstadt spazieren.“
Tja, wenn das so einfach wäre.
Überall Absätze, hohe Bordsteinkanten, Stühle und Werbeaufsteller auf den Gehwegen,
Kopfsteinpflaster und Gullideckel, in denen die Räder von Rollstühlen und Rollatoren hängen bleiben.
Wie soll man da den Spaziergang genießen?

Wir vom Bündnis 90/ Die Grünen fordern, dass endlich was unternommen wird, damit Menschen mit Beeinträchtigung, Senioren und Eltern mit Kinderwagen das Leben erleichtert wird und eingeschränkte Personen mehr Selbstständigkeit erlangen!!!
Da ist der Junge, der auf dem Weg zur Schule über eine zu spät gesehene Kante stolpert und sich den Arm bricht.
Die ältere Dame mit ihrem schweren E-Bike, die ihr Rad nicht über die Bordsteinkante heben kann.
Da ist das junge Mädchen, das mit ihrem Rollstuhl in der Abdeckung eines Abwasserschachtes stecken bleibt.
Der Blinde, der immer auf eine Begleitperson angewiesen ist, weil die Ampeln nicht mit einem akustischen Signal ausgestattet sind.
Der junge Mann, der mit seinem Handbike die extra dafür ausgeschilderte Strecke nach Aschendorf fahren möchte und wegen der schlechten Wege nach wenigen Metern abbrechen muss.
Da ist der ältere Herr, der mit seinem Rollator nicht über die Brücke vom Krankenhaus zum Carré kommt.
Und die Mutter die mit ihrem Kinderwagen auf der Straße laufen muss, weil der Gehweg mit Stühlen vollgestellt ist.

Viele dieser Barrieren lassen sich schon mit den einfachsten Mitteln abbauen:
• Durch querangebrachte Metallstreifen kann verhindert werden, dass Reifen in Gullideckeln hängen bleiben.
• Viele Kanten können durch etwas Beton abgeflacht werden, ohne dass alles neu gepflastert werden muss.
• Ein Summer an jeder Fußgängerampel ermöglicht seheingeschränkten Personen, sich
selbständig im Straßenverkehr zu bewegen.
• Oftmals muss gar nicht der gesamte Gehweg erneuert werden, stattdessen reicht es wenige Steine hochzunehmen um die Stolpergefahr zu minimieren.
Klar gibt es auch Barrieren, wie zum Beispiel das Absenken der Bordsteine an Kreuzungen, die etwas mehr Geld und Arbeit erfordern, aber ist es nicht viel wichtiger, Unfälle zu vermeiden und eingeschränkten Menschen ihre Selbständigkeit zurückzugeben oder zu bewahren?

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Wir vom Bündnis 90/ Die Grünen fordern, dass endlich was unternommen wird, damit Menschen mit Beeinträchtigung, Senioren und Eltern mit Kinderwagen das Leben erleichtert wird und eingeschränkte Personen mehr Selbstständigkeit erlangen!!!

Da ist der Junge, der auf dem Weg zur Schule über eine zu spät gesehene Kante stolpert und sich den Arm bricht.
Die ältere Dame mit ihrem schweren E-Bike, die ihr Rad nicht über die Bordsteinkante heben kann.
Da ist das junge Mädchen, das mit ihrem Rollstuhl in der Abdeckung eines Abwasserschachtes stecken bleibt.
Der Blinde, der immer auf eine Begleitperson angewiesen ist, weil die Ampeln nicht mit einem akustischen Signal ausgestattet sind.
Der junge Mann, der mit seinem Handbike die extra dafür ausgeschilderte Strecke nach Aschendorf fahren möchte und wegen der schlechten Wege nach wenigen Metern abbrechen muss.
Da ist der ältere Herr, der mit seinem Rollator nicht über die Brücke vom Krankenhaus zum Carré kommt.
Und die Mutter die mit ihrem Kinderwagen auf der Straße laufen muss, weil der Gehweg mit Stühlen vollgestellt ist.

Viele dieser Barrieren lassen sich schon mit den einfachsten Mitteln abbauen:

  • Durch querangebrachte Metallstreifen kann verhindert werden, dass Reifen in Gullideckeln hängen bleiben.
  • Viele Kanten können durch etwas Beton abgeflacht werden, ohne dass alles neu gepflastert werden muss.
  • Ein Summer an jeder Fußgängerampel ermöglicht seheingeschränkten Personen, sich
    selbständig im Straßenverkehr zu bewegen.
  • Oftmals muss gar nicht der gesamte Gehweg erneuert werden, stattdessen reicht es wenige Steine hochzunehmen um die Stolpergefahr zu minimieren.

Klar gibt es auch Barrieren, wie zum Beispiel das Absenken der Bordsteine an Kreuzungen, die etwas mehr Geld und Arbeit erfordern, aber ist es nicht viel wichtiger, Unfälle zu vermeiden und eingeschränkten Menschen ihre Selbständigkeit zurückzugeben oder zu bewahren?

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Unterstützer
2 Herr Michael M. Sep 18, 2019
1 Frau Erich W. Sep 09, 2019